Metallene Rosenblüte an einem Gitter vor unscharfem Kirchenfenster mit buntem Licht.
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Sein Wort mit in den Alltag nehmen – so wächst unsere Verbindung zu Gott.

Impuls zum Tagesevangelium

Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.

Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.

Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.

MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.

Sonntag - 13. September

Türen öffnen! Jesus ruft uns auf, Lebenstüren zu öffnen durch Vergebung. Dazu kann sich ein jeder von uns immer wieder neu entscheiden. Zu vergeben heißt auch, sich selbst zurück zu nehmen und den Anderen in seinem Sein zu akzeptieren. Vergeben aus dem Herzen heraus, schenkt ein Leben in Fülle und öffnet die Tür zu einem harmonischen Miteinander und einer Welt, die von Mitgefühl, Frieden und Zusammenhalt geprägt ist. (Mt 18, 21-35)

Montag - 14. September

Auf all meinen Wegen begegnen mir unzählige Ge- und Verbote, die mir helfen sollen, besser miteinander zurecht zu kommen. Wie oft kommt man täglich auch an einem Kreuz vorbei? Nehme ich das noch wahr? Es ist zu einem Lebenszeichen für uns alle geworden. Es ist ein Abbild für die Höhen und Tiefen des Lebens. Bewusst zu leben heißt, das Kreuz im Blick zu behalten – im täglichen Getriebe den Glauben an Jesus wach zu halten und Auskunft zu geben. (Fest Kreuzerhöhung - Joh 3, 13-17)

Dienstag - 15. September

Hilflosigkeit. Schmerz. Trauer. Wut. Alles Gefühle, die Maria unter dem Kreuz gespürt haben mag. Ihr wurde das Leiden ihres Sohnes angekündigt. Doch wer will das schon wahrhaben! Sich auf das Leiden vorbereiten, das kann wohl keiner. Es gilt dann in der furchtbaren Situation auszuharren. Vielleicht wie Maria, die ihrem Sohn beisteht und mit ihm die leidvollen Stunden durchsteht. (Gedächtnis der Schmerzen Mariens - Lk 2, 33-35)

Mittwoch - 16. September

Gott kommt unverhofft! Wir Menschen haben oft bestimmte Vorstellungen davon, wie Gott sich in dieser Welt zeigt und wie seine Botschaft aussieht. Aber Gott überrascht uns. Er handelt nicht in vorhersehbarer Weise. Seine Wege sind für uns oft tiefer und vielfältiger als das, was wir erwarten oder planen können. Diese Überraschungen ermutigen uns dazu, offen für das Unerwartete zu sein und Gottes Präsenz in den verschiedenen Aspekten unseres Lebens immer wieder neu zu erkennen. (Lk 7, 31-35)

Donnerstag - 17. September

„Unser Leben sei ein Fest“ – dieses bekannte Lied verrät, was es heißt, in österlicher Freude dieser Welt zu begegnen. Für mein „Lebens-Fest“ bin ich bereits umfänglich von Gott beschenkt. Daher soll es geprägt sein, wie ich mich selbst verschenke, wie meine Lampen mit Tatkraft gefüllt sind und wie ich somit zum Gelingen des Festes, der Verkündigung der Frohen Botschaft, beitrage. Die Gefahr ist aber groß, dass ich ungeduldig werde, mich von meinem Weg abbringen lasse und das Schönste verpasse: die Begegnung mit ihm. (Hildegard von Bingen, Kirchenlehrerin - Mt 25,1-13)

Freitag - 18. September

Jesus' heilendes Handeln an seinen Begleitern zeigt, dass der Glaube eine kraftvolle Quelle der Stärkung in unserem Leben sein kann. Eine Begegnung mit Jesus verändert das Leben. Es trägt zur Bewältigung und Heilung unserer inneren Belastungen bei. Wir erhalten Hoffnung, Vertrauen, Gemeinschaft und die Möglichkeit zur Veränderung. Wir sind eingeladen, eine bewusste Verbindung mit Jesus zu suchen und Veränderungen in unserem Leben zuzulassen. (Lk 8, 1-3)

Samstag - 19. September

Endlich einmal nichts leisten müssen! Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir trotzdem reich ernten dürfen. Wichtig ist nur, dass wir die Frucht sehen. Im Gleichnis vom Sämann werden wir aufgefordert, auf die Frucht zu schauen und nicht auf die Misserfolge. Dazu dürfen wir Vertrauen haben, dass, wenn wir aussäen, reich ernten werden. Dazu sollen wir uns aufmachen: die Botschaft Gottes aussäen und dann die Früchte wachsen sehen. (Lk 8, 4-15)

Zur Person

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Der Impuls für diese Woche kommt von Pastoralreferentin Franziska Sporer, Dekanatsreferentin im Dekanat Werdenfels-Rottenbuch.